Rotwild  (Cervus elaphus)

Jagdliches

Zwischen den verschiedenen Kleinstpopulationen in Niedersachsen findet zu wenig Vernetzung statt. Durch die Verdrängung aus ihrem ursprünglichen Lebensraum, der Steppe, ist das Rotwild heute im Wald Zuhause. Da dieser nicht flächendeckend in Niedersachsen vorhanden ist, entstehen sogenannte Parzellierungen. Das Rotwild ist sehr empfindlich hinsichtlich Störungen. Es benötigt eine Lebensraumstruktur mit Ruhezonen und Wildäckern. Um das Rotwild in unserer Kulturlandschaft auch für nachkommende Generationen erhalten zu können, sind verstärkt lebensraumverbessernde Maßnahmen notwendig.

Die Hochwildhegegemeinschaften in Niedersachsen haben zum Ziel für eine umfassende und flächendeckende Bewirtschaftung des Rotwildes in seinem natürlichen Lebensraum zu sorgen. Neben einer einheitlichen Abschussplanung umfasst dieses Management auch intensive lebensraumverbessernde Maßnahmen, die eine wichtige Voraussetzung für die Erhaltung dieser Wildart darstellen.

Entwicklung Jagdstrecke

Entwicklung der Rotwildstrecke in Niedersachsen (Gesamtstrecke, davon Fallwild) seit 1958 (Anzahl Individuen)

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Beim Rotwild schwanken die Jagdstrecken in Niedersachsen seit über 20 Jahren zwischen 6 000 – 8 500 erlegten Tieren inkl. Fallwild.

Die Jagdzeit für Rotwild ist in Niedersachsen

Hirsche: 1. August – 31. Januar
Kälber, Alttiere: 1. August – 31. Januar
Schmaltiere, Schmalspießer: 1. April – 15. Mai und 1. August – 31. Januar

 

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