Einspaltig

Das Untere Weserbergland im Südwesten Niedersachsens schiebt sich keilförmig in das west- und norddeutsche Flachland der Umgebung hinein. Durch seinen durchweg hügeligen Charakter wäre auch die Bezeichnung Weser-Hügelland berechtigt. Das Untere Weserbergland ist, aufgrund des auf das ganze Gebiet einwirkenden maritimen Einflusses, durch ein einheitliches regionales Klima geprägt. Die Wintertemperaturen sind relativ hoch (Januar im Mittel 0 bis +1 °C), die Sommertemperaturen mit 13,2 bis 13,7 °C im Mittel eher gering. Die mittleren Jahresniederschläge liegen bei 700 bis 850 mm, in den Bergländern z.T. höher. Das Untere Weserbergland weist durchschnittlich gute Böden auf und ist somit ein altes, landwirtschaftlich sehr intensiv genutztes Land. Vorwiegend angebaut werden Weizen, Zuckerrüben und Gemüse.

* verändert nach Meyen Schmithüsen (1953- 1961) aus "Statistische Analysen der Einflussfaktoren auf die Feldhasenpopulation in Niedersachsen" (HESKAMP, 2005)