Zweispaltig plus Randspalte

Wildtiererfassung lebt von hoher Beteiligung

Eine starke Datenbasis ist die Grundvoraussetzung für eine auch in Zukunft gewährleistete selbstbestimmte und eigenverantwortliche Jagdausübung! Nur  durch eine weiterhin hohe und flächendeckende Beteiligung an der WTE existiert ein fundiertes und nicht anfechtbares Datenmaterial zu den Wildtieren, welches nicht zuletzt auch in politischen Diskussionen zwingend benötigt wird.

Zur Bedeutung der Wildtiererfassung in Niedersachsen finden Sie hier den aktuellen Artikel aus dem "Niedersächsischer Jäger 12/2017"....hier

Flyer zum Wildtiermanagement...hier

Download Tagungsband "Wir zählen! 20 Jahre Wildtiererfassung in Niedersachsen (WTE)"...hier

Wildtiererfassung: Rolle der Jäger

Die Jägerinnen und Jäger in Niedersachsen nehmen im Rahmen der Wildtiererfassung (WTE) aufgrund ihrer Kenntnisse und ihrer flächendeckenden Präsenz eine zentrale Rolle ein: In über 8000 niedersächsischen Revieren schätzen Jäger die Besätze und Bestände unserer heimischen Wildtiere ein.

Ergänzt werden diese Einschätzungen durch wildbiologische Erfassungsmethoden wie beispielsweise die Scheinwerfertaxtation beim Feldhasen. Kontinuität, wissenschaftliche Auswertung und Nachprüfbarkeit der Daten sind die entscheidenden Vorteile der WTE. Jäger erhalten so hilfreiche Empfehlungen für die jagdliche Praxis und politische Entscheidungsträger fundiertes Wissen und Datenmaterial zu unseren heimischen Wildtieren.

Konstante Beteiligungsquoten von deutlich über 80% bedeuten nicht nur ein landesweit einzigartiges Datenmaterial über unsere Wildtiere, sondern sind auch ein klarer Beleg für die hohe Akzeptanz dieses Monitoringprogramms für die Wildbiologie und die Jagd.

Einzigartige Daten

Die aus der WTE gewonnenen Daten zu den Wildtierbesätzen und deren Lebensraumbedingungen sind die Basis für wissenschaftlich fundierte Aussagen zu Wildvorkommen und Bestandsentwicklungen. Im Zusammenhang mit bestandsbeeinflussenden Umweltfaktoren, wie Witterung, Krankheiten und Lebensraumveränderungen können populationsdynamische Abläufe und ökologische Zusammenhänge für das Ökosystem Kulturlandschaft dargestellt werden. 

Daraus werden Empfehlungen für die jagdliche Praxis aber auch für politische Entscheidungen und Maßnahmen zum Schutz und zur Verbesserung der Lebensraumbedingungen unserer Wildtiere abgeleitet und umgesetzt.

Vom Beginn der WTE an ist das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung mit der Durchführung, der wissenschaftlichen Auswertung und Dokumentation betraut.

Die sachliche Grundlage der Wissenschaft fördert die Objektivität, wenn es darum geht, nachhaltiges Management für die Wildtiere zu betreiben.