Zweispaltig

Hege

Niedersachsen hat eine hohe Verantwortung für die Art, da es neben Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Hamburg das einzige Land mit Küstengewässern ist und den zweitgrößten Populationsanteil des Seehundes aufweist.

Seit 1958 wird der Seehundbestand in Niedersachsen dokumentiert. Seit dem Jahr 2005 koordiniert das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) das jährliche Seehundmonitoring. Nach den durch das Staupevirus ausgelösten drastischen Bestandrückgängen in den Jahren 1988 und 2002 bzw. durch das Grippevirus im Jahr 2014, hat sich der Seehundbestand in Niedersachsen in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf hohem Niveau stabilisiert.

Gefährdungsursachen für den Seehund:

  • Verlust an Lebensraum und Nahrungsgrundlage
  • Störung durch den Menschen
  • Krankheiten
  • Verschmutzung und Schadstoffbelastung

Bejagung

Der Seehund wird in Niedersachsen ganzjährig geschont.

1974 wurde die Bejagung eingestellt, der Seehund unterliegt dem Jagdrecht.