Zweispaltig

Populationsdichte des Fuchses im Frühjahr in den niedersächsischen Gemeinden

(Gehecke/km² bejagbare Fläche)

Quelle: Wildtiererfassung Niedersachsen

Quelle der kartografischen Grundlage: Nds. Landesamt für Ökologie Geosum (Geosumserver Nds. Umweltministerium, Stand 2002)

Der Rotfuchs ist auf der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet, was er vor allem seiner hohen Anpassungsfähigkeit zu verdanken hat. Er ist in Europa in allen Lebensräumen mit Ausnahme einiger Inseln und der hochalpinen Lagen zu finden.

In Niedersachsen ist der Fuchs flächendeckend verbreitet. Als indirektes Maß für die Besatzgröße dient in der Wildtiererfassung die Geheckdichte, da Füchse aufgrund ihrer heimlichen Lebensweise und ihrer großen Aktionsräume schlecht zu erfassen sind. 

Die höchsten Geheckdichten weisen in der Regel im Osten und Süden Niedersachsens die Landkreise Soltau-Fallingbostel, Celle, Northeim, Göttingen, Gifhorn, Hildesheim, Hameln-Pyrmont und die Städte Braunschweig und Wolfsburg mit 0,61 bis 0,66 Gehecken/km² auf. Die geringsten Geheckdichten mit 0,14 und 0,18 Gehecken/km² findet man im Westen in den Landkreisen Wesermarsch und Leer. Die Zu- bzw. Abnahmen der Geheckdichten sind trotz der großen regionalen Besatzunterschiede in allen Naturräumen sehr moderat.